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Katzenfurter Verein für Heimatgeschichte e.V.
Chattenstr. 5

Katzenfurt

35630 Ehringshausen
Telefon: +49 6449 6123

Heimatarchiv und Archäologische Sammlung 
im Bürgerhof, Brückenstraße 31 (direkt am Bahnhof Katzenfurt) sind

jeden 3.Sonntag im Monat
von 17 bis 19 Uhr geöffnet
- Eintritt frei -

 

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Protokoll der Ortsbeirats-Sitzung vom 28.06.2017

Protokoll

 

zur 6. Sitzung der 17. Wahlperiode des Ortsbeirates Katzenfurt  am 28.06.2017  um 19:00 Uhr im Gasthaus Martin (Saal).

TeilnehmerInnen:        Bernd Finé, Ortsvorsteher

                                    Johanna Obitz, Karin Stoperka, Gerhard Obitz, Jochem H. Carle,

Klaus Ullmann, Jürgen Will  

 

Abwesend:                 Timotheus Gohl

Gäste:             Bürgermeister             Jürgen Mock  
Gemeindevorstand:    Karl-Heinz Eckhardt, Stefan Arch, Jörg Busch,

Horst Clößner


Mehrere Vertreter der Ortsvereine, Interessierte BürgerInnen

Tagesordnung:
 

  1. Eröffnung, Begrüßung
  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  3. Mitteilungen und Anfragen
  4. Friedhof / Halle
  5. Straßen / Wege
  6. „Dorfplatz“
  7. Verschiedenes

TOP 1 und TOP 2

Ortsvorsteher Finé eröffnete die Sitzung und begrüßte die anwesenden Ortsbeiräte, Mitglieder des Gemeindevorstandes und die zahlreich anwesenden Katzenfurter Mitbürger.

Herr Finé stellte die Beschlussfähigkeit des Ortsbeirates fest.

 

Ein Anwesender stellt den Antrag, die Tagesordnung dahingehend zu ändern, dass der Punkt 6, „Dorfplatz“, als nächstes, also vor Punkt 3 durchgeführt wird.

Beschluss: Der Ortsbeirat beschließt einstimmig, den Punkt 6 als nächstes zu bearbeiten.

TOP 6           Dorfplatz

Der Ortsvorsteher Bernd Finé erläutert den Anwesenden zunächst noch einmal, dass nach dem Beschluss der Gemeindevertretung vom 02.02. d. J., den Ortsbeirat mit der Planung des Dorfplatzes zu beauftragen,  auf der folgenden Ortsbeiratssitzung am 11.03. d.J. ein „Dorfplatzteam“ zur Planung eingesetzt wurde, das sich aus Vertretern von Ortsbeirat, Ortsvereinen und Mitbürgern zusammensetzen sollte. Als Leiter des Teams wurde Ortsbeirat Jochem H. Carle eingesetzt.

Jochem H. Carle übernahm sodann die weitere Vorstellung des aktuellen Planungsstandes.

Er stellte zunächst die Teammitglieder vor und ging dann in Medias Res.

Zunächst wurde die Eigenplanung des Teams vorgestellt. Die folgenden Kernpunkte sind enthalten:

An der Welschenbachstraße wird ein befestigter Bereich angelegt, auf dem Stände bei Feiern aufgestellt werden können.
Die Vereinsschaukästen werden auf den neuen Dorfplatz „verpflanzt“, ebenso der Vereinsbaum.
In der Mitte des Platzes wird ein Brunnen gebaut, um den Brunnen entsteht ein kreisförmig angelegter, gepflasterter Platz, der mit Sitzmöglichkeiten.
Am oberen Dorfplatzrand entsteht ein überdachter Bereich oder Pavillon als Rückzugsmöglichkeit für Besucher bei Niederschlag.
Zum Spielplatz hin wird der Dorfplatz mit einer Treppenanlage verbunden.

 

Mit dieser Planung wurde ein von der Gemeinde beauftragtes Planungsbüro „KuBuS“ ins
Boot genommen, um den Plan zu verfeinern, und einen finanziellen Rahmen abzustecken.

Grundsätzlich hat Herr Kaufmann von „KuBuS“ die bereits geplanten Elemente des Teams übernommen,            und diese an heutige Standards angepasst. Die geplante Treppenanlage wurde weniger massiv ausgeprägt, die Mitte des Platzes ziert in seiner Planung eine „Dorflinde“ , der Brunnen wandert etwas aus der Mitte des Platzes, wird als ebenerdige Anlage eingeplant um bei Veranstaltungen den Brunnen abstellen zu können um den Platz nutzen zu können. Die Vereinsschaukästen werden an 2 Stellen verteilt, einmal zum Volkersbach hin, und ein zweiter Teil an der Seite der EON-Garage, wodurch diese etwas versteckt wird.

Herr Kaufman hat im Rahmen seiner Planung ein ganzheitliches Konzept für Dorfplatz und angrenzenden Spielplatz entwickelt. Die ebenfalls erwünschte finanzielle Planung wurde auf Anforderung des Teams komplett mit möglichst differenzierter Ausarbeitung erstellt, wozu vom Planer Standardsätze für die diversen Elemente angesetzt wurden, die konkreten Kosten können erst ermittelt werden, wenn ein endgültiger Plan erstellt wird.

 Für die Elemente des Dorfplatzes wurde ein Kostenrahmen von rund 150.000 € umrissen, für den Spielplatz von 70.000 €.

 

Ortsbeirätin Karin Stoperka erwähnt, dass eine Förderung über IKEK für Planung, Abriss und Neubau des Dorfplatzes möglich ist, was von Bürgermeister Jürgen Mock konkretisiert wurde, indem er die Förderung mit ca.65% des Nettobetrages bezifferte.

In der Folge wurde die Planung, die von den zahlreich anwesenden Katzenfurtern positiv bewertet und diskutiert.

Einige Punkte wurden angesprochen und werden ggf. bei der weiteren Planung berücksichtigt:

-           Warum Treppen, man könnte auch das Platzniveau absenken, was eine trennende  Treppe dann unnötig machen würde.

-           Der Pavillon könnte in Richtung Spielplatz wandern, um den Eltern von auf dem Spielplatz spielenden Kindern eine bessere Beobachtung zu ermöglichen.

-           An der Verbindung Dorfplatz – Spielplatz sollte ein rampenartiges Element entstehen, das auch einen barrierefreien Zugang zum Spielplatz ermöglicht.

-           Wird die „Juden Stele“, das Denkmal nahe der früheren  jüdischen Synagoge ebenfalls auf den neuen Dorfplatz verpflanzt?
Jochem H. Carle erläutert hierzu, dass das aktuell bewusst nicht in die Planung eingeflossen ist.

Der aktuelle Planungsstand wird am 4. Juli d.J. dem Dorfentwicklungsausschuss in seiner Sitzung vorgestellt.

TOP 3           Mitteilungen und Anfragen

Ortsvorsteher Finé berichtete:

a)      Die Grillhütte in Katzenfurt wird für „Selbstabholer“ kostenfrei von der Gemeinde angeboten. Aktuell gibt es noch keine Interessenten.
 

b)      Die Grillstelle vom Grillplatz kann jetzt von der Feuerwehr übernommen werden. Eine zwischenzeitlich geplante Aufstellung in einem anderen Ortsteil wird nicht weiterverfolgt.
 

c)      Auf Anfrage aus dem Publikum erklärt Bürgermeister Mock, dass die derzeitige Abholzung des Bewuchses an der Dill, sowohl unterhalb von Dillheim, als auch in Katzenfurt oberhalb der Dillbrücke, durch Windbruch vom Unwetter der letzten Woche notwendig wurde.
 

d)     Ebenfalls informiert Bgm. Mock, dass die Blitzer an den Ortseingängen von Edingen und von Ehringshausen kommend, nicht weiter betrieben werden dürfen. Datenschutzrechtliche Gründe und ein Gerichtsurteil seien hier der Grund. Die gegenwärtige Übermittlung der Daten an den Betreiber der Anlage, die Firma Jenoptik, die dann die Daten an die Gemeinde übermitteln sei nicht mehr rechtens.
Die Anlagen sollen abgebaut werden. Die Gemeinde erwägt die Anschaffung von einer mobilen Blitzanlage, deren Daten die Gemeinde selbst übernehmen und auswerten kann.
 

e)      Dem Ortsbeirat liegt eine Anfrage vor, ob der „unordentliche“ Zustand des Backhauses in und um das Gebäude, das nur noch von der Bäckerei Redhardt genutzt werde, nicht von der Bäckerei behoben werden müsste.
Ortsvorsteher Finé stellt fest, dass ihm zumindest der interne Zustand bekannt sei, Schäden und Verschmutzungen seien einfach zu beheben, er verfolgt das weiter.
 

f)       Ebenfalls wird angefragt, wie der Stand der Asphaltierung des Buswendeplatzes ist. Bgm. Mock erklärt, dass im Moment noch kein Bauauftrag vergeben sei, eine genaue Terminierung sei deshalb noch nicht möglich.
 

g)      Eine Anfrage über das weitere Vorgehen bei den Rasengräbern wird erfragt. Bereits in der letzten Sitzung des Ortsbeirates war bekanntgegeben worden, dass an der aktuellen Stelle wahrscheinlich wegen der Bodenbeschaffenheit keine weiteren Rasengräber mehr angelegt werden können.
Aktuell werden andere Standorte auf dem Friedhof geprüft.
 

h)      Wegen der kritischen Verkehrssituation für Schulkinder in der Greifenthaler Straße, die Überquerung sei wegen oft deutlich überhöhter Geschwindigkeit der in den Ort einfahrenden Fahrzeuge sehr riskant, fordert ein Anwohner einen Schulwegeplan für diesen Bereich an. Bgm. Mock kündigt an, diesen beim Kreis, der für den Schulwegeplan zuständig ist, anzufordern und will ihn im Mitteilungsblatt der Gemeinde veröffentlichen.
 

i)        Der Stand beim Erwerb der alten Schulturnhalle auf der Chattenhöhe durch die Gemeinde und die Erweiterung des Baugeländes dort, wird angefragt. Bgm. Mock erklärt, dass der Abriss der Halle vom Kreis, der Eigentümer ist, geplant ist und vorgenommen wird. Danach wird das Grundstück zum Kauf angeboten. Die Gemeinde hat sich als Käufer beworben. Auf der Chattenhöhe sollen dadurch neue Baugrundstücke entstehen.

 

TOP 4           Friedhof / Halle

 

a)      Es liegt ein Brief vor, indem der Zustand bei einer Beisetzung negativ beschrieben wird. Die Lautsprecheranlage sei defekt, im Außenbereich seien kaum Sitzplätze für Trauergäste vorhanden.
Laut Bgm. Mock wurde die Lautsprecheranlage bereits in Stand gesetzt. Bänke seien vorhanden, werden aber wegen der eingeschränkten Lagermöglichkeiten nicht vor Ort gelagert. Bei Bedarf können diese bei Herrn Krauß bei der Gemeinde angefordert werden. Außerdem berichtet der Bürgermeister, dass die Toilettenanlage auf dem Friedhof wieder in Stand gesetzt wurde.
 

b)      Bürgermeister Mock berichtet, dass es eine erste Planung zur Erweiterung der Friedhofshalle vorliegt und zeigt Ausdrucke davon. Im aktuellen Stadium der Planung liegen aber weder Statik noch eine Kostenplanung vor.
 

TOP 5           Straßen / Wege

 

a)      Der Belag der Lindenstraße wurde, wie bereits 2016 angekündigt, beginnend auf Höhe der Chattenstraße bis etwas unterhalb der Gartenstraße erneuert. Eine Erneuerung in voller Länge war aus Haushaltsgründen nicht möglich.
 

b)      Der Verbindungsweg zwischen Heinrich-Rumpf-Straße und Rehweg wurde zwischenzeitlich asphaltiert.
 

c)      Schäden an der Welschenbachstraße wurden ausgebessert. Der Ortsvorsteher bittet in diesem Zusammenhang die Bevölkerung, ihm Straßenschäden zu melden, damit er diese zur Reparatur an den Bauhof melden kann.
 

d)     Bernd Finé berichtet, dass weiterhin an einigen Stellen in Katzenfurt eine Verkehrsberuhigung geprüft wird. Zusätzliche Beschilderung wird als wenig zielführend eingeschätzt, solange die Einhaltung nicht kontrolliert werden kann. Man prüft derzeit gelb-schwarz gestreifte Schweller, die es in verschiedenen Höhen gibt. Diese könnten die gefahrenen Geschwindigkeiten effektiver beschränken.
 

e)      Gemäß Anforderung hat Ortsvorsteher Finé mehrmals versucht Kontakt mit Hessen-mobil aufzunehmen um einen neuen Ortstermin zur Querungshilfe auf Höhe des aktuellen Dorfplatzes zu bekommen. Das ist bisher nicht gelungen.
Es wurde bei einem Telefonat erwähnt, dass Hessen-Mobil in Erwägung zieht, eine sog. „schlafende Ampelanlage“ einzurichten. Dazu soll nach der Erneuerung der Fahrbahndecke erneut eine Verkehrszählung durchgeführt werden.


Um der Forderung nach Einrichtung einer neuen Querungshilfe auf Höhe der Bäckerei Moos oder des Kindergartens zu verstärken fasst der Ortsbeirat folgenden Beschluss:

Beschluss: Der Ortsbeirat beauftragt den Gemeindevorstand bei Hessen-Mobil die Einrichtung einer „schlafenden  Ampelanlage“ im Bereich Kindergarten / Bäckerei Moos zu beantragen.
Der Beschluss erfolgt einstimmig.

 

Die aktuelle Querungshilfe wird von Hessen-Mobil im Zuge der Fahrbahnerneuerung weggebaut. Dadurch wird die Fahrbahn breiter und kann zu schnellerer Fahrweise führen. Gleichzeitig ist gegenüber dem Dorfplatz der Gehweg so schmal, dass eine permanente Gefährdung der Fußgänger, die bereits besteht, durch die erhöhte Geschwindigkeit noch verstärkt wird. Die Verbreiterung des Gehweges muss im Gegensatz zur Fahrbahn, von der Gemeinde vorgenommen werden. Darum wurde der folgende Beschluss gefasst:

Beschluss; Der Ortsbeirat beauftragt den Gemeindevorstand eine Verbreiterung des Gehweges in genanntem Bereich zu beschließen und vornehmen zu lassen.
Der Beschluss erfolgt einstimmig.

 

f)       Es wird geprüft, ob die Verkehrsberuhigung der Kirchstraße, ebenso wie in anderen Ortsbereichen geplant, mit schwarz-gelben Schwellen vorgenommen werden kann.

 

g)      Einige unbebaute Grundstücke werden nicht gemäht. Bgm. Mock hat die Information der betroffenen Grundstücksbesitzer veranlasst.
 

h)      Aus dem Publikum wird die Aufstellung eines „Tempo 30“ Schildes auf der Chattenhöhe gefordert. Das wird im Rahmen der allgemein zu prüfenden Verkehrsberuhigung ebenfalls geprüft. Schwellen werden hier aber durch den Schulbusverkehr nur schwer durchsetzbar sein.
 

i)        Ebenfalls angefragt werden Verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Greifenthaler Str. ortseinwärts, die Überquerung hier sei für Schulkinder gefährlich.
 

TOP 7           Verschiedenes

 

a)      Ortsvorsteher Finé berichtet über die Vorstellung der Rettungsgeräte im Rahmen des Tages der Feuerwehr und bedankt sich dafür bei der Feuerwehr.
 

b)      Herr Bornträger hat sich für die Einladung zum Feuerwehrfest bedankt.
 

c)      Auf Anfrage wird berichtet, dass die Erneuerung der B277 im Ortsbereich voraussichtlich nach den Schulferien stattfindet.
 

d)     Herr Krauß, Mitarbeiter der Gemeinde fragt erneut nach Aufstellmöglichkeiten für Glaskontainer im Ortsbereich. Er hat dazu selbst eine Liste möglicher Standorte erstellt:
-          Im Wendehammer im Bettenweg
-          Am Friedhofsparkplatz, wo der Friedhof derzeit nicht genutzt wird, nahe dem
            Pfarrhaus.
-          Greifenthaler Str. auf Höher der Bahnunterführung (lt. OV Finé schlechter
            Standort)
-          Ende Talweg Richtung Schillerstraße (lt. OV Finé ebenfalls ungünstig.
-          Freies Grundstück Chattenstr. 61
-          Bisheriger Dorfplatz (nur wenn der neue Dorfplatz kommt)
-          Bei „Pizza La Toni“ ober der Reinwies. (vom OV favorisiert)
 

e)      Es wird angefragt, ob der Straßenname der Welschenbachstraße vom Beginn der Chattenstraße bis auf Höhe des alten Feuerwehrgerätehauses, möglich sei, da es ein Abzweig der Welschenbachstraße sei.
Dies wird evtl. auf einer der folgenden Ortsbeiratssitzungen besprochen.
 

f)       Es wird berichtet, dass im Bereich Dünnacker einige Grundstücksbesitzer die Reinigungspflicht nicht wahrnehmen.
Bgm. Mock will mit diesen Kontakt aufnehmen um das zu beheben.


Ende der Sitzung:      21:00 Uhr