Hier finden sie uns

Katzenfurter Verein für Heimatgeschichte e.V.
Chattenstr. 5

Katzenfurt

35630 Ehringshausen
Telefon: +49 6449 6123

Heimatarchiv und Archäologische Sammlung 
im Bürgerhof, Brückenstraße 31 (direkt am Bahnhof Katzenfurt) sind

jeden 3.Sonntag im Monat
von 17 bis 19 Uhr geöffnet
- Eintritt frei -

 

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Kein Problem: Rufen Sie uns bitte an unter 06449 921 939 oder schreiben Sie uns eine E-Mail (info@katzenfurt-online.de) und stimmen Sie einen anderen Termin mit uns ab!

 

 

Unsere Katzenfurter Hefte

sowie das Buch "Katzewädder Platt" können Sie erhalten bei Jakob Elektrotechnik und Bäckerei Redhardt in Katzenfurt.
 

Oder bestellen Sie einfach telefonisch unter 06449/921 939 oder per Email: info@katzenfurt-online.de. Wir senden Ihnen dann das Heft zu.


Katzewädder
Bliddche

 

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Edwin Leidecker zum Ehrenmitglied ernannt

Ehre wem Ehre gebührt

Liebe Mitglieder!

Was ich heute sagen will, die Worte die ich finden werde, liegen mir in besonderem Maße am Herzen. Vielleicht ist es bislang eine der bedeutsamsten Reden, die ich halten durfte und darf. In der Vorbereitung habe ich nicht überlegen müssen, was ich zum Ausdruck bringen will, ganz im Gegenteil: Eher war es die Notwendigkeit, die Fülle der Gedanken zu bündeln und wegen der gebotenen Kürze nichts Bedeutsames wegzulassen.

Wenn wir dem Literaturkritiker Helmut Karasek Glauben schenken, dann müssten hier Schauspieler, Maskenbildner, Kulissenschieber, Schneider, Beleuchter und eine Garderobenfrau sitzen. Und vor mir eine ältere Dame in einem Kasten, aus dem sie mir vorsagt. Karasek sagte nämlich einmal, dass Vereinsarbeit das erfolgreichste Theater der Neuzeit ist.


Ja, was eigentlich spricht dagegen? Theater und Vereine funktionieren nur, weil hinter der Bühne eine Unmenge Arbeit geleistet wird, die das Publikum nicht sieht. Arbeit, die wichtig ist.

Was, so frage ich euch, wäre denn unser Regisseur ohne die Schauspieler? Und was diese ohne ihn?

Wie würde z. B. unsere Bühne aussehen, wenn wir nicht Spezialisten für das Layout unserer Katzenfurter Hefte hätten?

Müssten wir sprachlos auftreten, wenn sich nicht jemand findet, der Sütterlin-Schrift übersetzen kann?

Auf den Brettern, welche für die einen die Welt bedeuten, und auf unserer Vereinsbühne gibt es also eine gemeinsame Regel: Es muss ein eingespieltes Team da sein. Eine eingeschworene Gemeinschaft.

Unser Verein besteht schon seit 11 Jahren. Das aber nur, weil ihr alle hinter und vor den Kulissen zum Gelingen unserer Auftritte beitragt. Weil jeder von euch mit viel Engagement und Begeisterung bei der Sache ist. Dafür möchte ich mich bei allen herzlich bedanken.

Einer aber hat es verdient, heute ganz besonders geehrt zu werden. Es handelt sich um Edwin Leidecker.

Edwin Leidecker hat in den elf Jahren seiner Mitgliedschaft in unserem Verein nicht nur immer treu seine Beiträge gezahlt; obwohl selbst das in anderen Klubs schon als tolle Leistung gewürdigt wird.

Ihm ist maßgeblich zu verdanken, dass wir heute nicht irgendein Dorfclub sind, sondern ein über unsere Region hinaus bekannter und angesehener, erfolgreicher Verein.

Wie Ihr euch alle erinnern könnt, ist Edwin Gründungsmitglied und schob den Verein in den ersten beiden Jahren als stellv. Vorsitzender und Schriftführer zusammen mit Rudi Kopp und dem unvergessenen Hans Kuhlbörsch an.

Lieber Edwin! Aus Deiner umfangreichen Arbeit will ich nur einige, wichtige Tätigkeiten aufzählen:

Du hast tausende von Bildern aus unserem Dorf gesammelt, bearbeitet und archiviert.

Du hast – das wissen viele noch gar nicht – unter dem Titel „Katzenfurt: Ein Blick in die Dorfgeschichte“ in weit über hundert Seiten eine umfassende, neue Dorf-Chronik geschrieben. Hierzu – und auch zu vielen anderen Aufgaben - hast Du monatelang in vielen Archiven gegraben und recherchiert.

Es gibt kaum ein Gebiet in der Katzenfurter Heimatgeschichte, auf dem Du noch nicht geforscht hast.

Von Dir kommen immer wieder neue Ideen und Anstöße. aktiv, kreativ, in hohem Maße einsatzbereit.

Du bist aktiv, kreativ, in hohem Maße einsatzbereit uns stehst dem Vorstand stets mit Rat und Tat zur Seite.

Für deine all diese engagierte Mitarbeit in unserem Verein gilt dir, lieber Edwin, heute unser erstes Dankeschön.
Was würde es unserem Verein nützen, wenn die umfangreichen Ergebnisse unserer Forschungen und Dokumentationen geheimnisvoll in verstaubten Archiven verschwänden?

Daran haben bereits die Gründungsväter unseres Vereins gedacht. Denn in der Satzung wurde bereits festgeschrieben, dass „die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen“ vorgeschrieben ist. Damals hat man bestimmt nicht gedacht, dass diese vier Worte eine wahre Erfolgsgeschichte nach sich zogen: Die „Katzenfurter Hefte“.
Und diese Erfolgsgeschichte hängt überwiegend an einem Namen: Edwin Leidecker. Er hatte bereits als „Macher“ des Katzenfurter Gemeindebriefes Erfahrungen mit Redaktion und Layout gesammelt. Somit war er für diese Aufgabe prädestiniert.

Alle 10 Ausgaben sind an seinem Schreibtisch zusammengestellt worden. Und dazu schrieb Edwin auch viele interessante Artikel und begeisterte die Leser immer wieder mit den Bildfolgen.

Ich wollte einmal von ihm wissen, wieviel Stunden er für ein Heft benötigt. Er konnte es nicht beziffern und sagte nur bescheiden  „sehr viele“. Denn auch auf diesem Gebiet gilt: „Das Heft geht in Druck, ran ans nächste Heft“.

Und für diese Arbeit, die Du wie ein wahrer Sisyphos über all die Jahre geleistet hast,  gilt Dir unser zweites, herzliches Dankeschön.

Das dritte möchte ich verbinden mit einem Gruß an deine Frau, die Hilde. Nicht viele haben Verständnis dafür, wenn der Partner manchmal mehr Zeit für sein liebgewordenes Hobby als mit der Familie verbringt.

Ein herzliches Dankeschön auch dafür. An euch beide.

Und ich will nicht unerwähnt lassen, dass unser Edwin ja auch seit nunmehr über 61 Jahren an allen Sonn- und Feiertagen und bei Wind und Wetter die Orgel in der Katzenfurter Kirche spielt!

Und weil so viele Dankesworte allein etwas dürftig sind, darf ich dich, lieber Edwin, nun nach vorn bitten.

Lieber Edwin, Du hast Dich durch Deinen unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz um den Katzenfurter Verein für Heimatgeschichte und um unser Dorf in hohem Maße verdient gemacht.

Ich ernenne dich heute Abend im Namen vom Vorstand und den Mitgliedern zum Ehrenmitglied des Katzenfurter Vereins für Heimatgeschichte.  Diese Amtshandlung wird in dieser Urkunde bestätigt.

Wir alle wünschen Dir von Herzen Gottes Segen, Glück und Gesundheit für viele Jahre und - natürlich nicht ganz uneigennützig - eine ungebrohene Schaffenskraft.

 

Ein Text! Sie können ihn mit Inhalt füllen, verschieben, kopieren oder löschen.

 

 

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