Hier finden sie uns

Katzenfurter Verein für Heimatgeschichte e.V.
Chattenstr. 5

Katzenfurt

35630 Ehringshausen
Telefon: +49 6449 6123

Heimatarchiv und Archäologische Sammlung 
im Bürgerhof, Brückenstraße 31 (direkt am Bahnhof Katzenfurt) sind

jeden 3.Sonntag im Monat
von 17 bis 19 Uhr geöffnet
- Eintritt frei -

 

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Unsere Katzenfurter Hefte

sowie das Buch "Katzewädder Platt" können Sie erhalten bei Jakob Elektrotechnik und Bäckerei Redhardt in Katzenfurt.
 

Oder bestellen Sie einfach telefonisch unter 06449/921 939 oder per Email: info@katzenfurt-online.de. Wir senden Ihnen dann das Heft zu.


Katzewädder
Bliddche

 

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Die Hungerjahre 1846 bis 1848

Fürst Ferdinand zu Solms-Braunfels hatte wenig Gespür für das Ausmaß der Hungersnot

 

Wussten Sie, dass ...

…1846/47 in unserem Land eine große „Teuerung“ herrschte?

Den steigenden Gebur- tenraten und der dadurch stark anwachsenden Bevölkerung standen nicht genug Arbeitsplätze zur Verfügung. Drei Viertel der Bevölkerung lebte von der Land- wirtschaft und verarmte zusehends.

In dieser sozialen Krise traf unsere Gegend im Jahre 1846 einen schweren allgemeinen Ernteeinbruch, der seinen Höhepunkt in einer großen Hungersnot im Winter 1846/47 fand. Die Armut war so groß, dass sich die Bevölkerung nicht mehr ausreichend ernähren konnte. Das Brot holte man mit Schubkarren von Butzbach.

Der Gemeinderat von Katzenfurt wandte sich in dieser Not an die Regierung mit der Bitte, „dass von der durch Seine Majestät zur Disposition gestellten Frucht, 250 Scheffel für die Bedürftigen der Gemeinde gegen einen ermäßigten Preis abgegeben werde“. Da Fürst Ferdinand zu Solms-Braunfels wenig Gespür für das Ausmaß der Hungersnot aufbrachte, kam es zu einer allgemeinen  Protestbewegung im ganzen Solmser Land, die zu einem Bauernaufstand am 18. März 1848 führte.

Mit eine Folge dieser sozialen Katastrophe war, dass von den damals ca. 690 Einwohnern der Gemeinde Katzenfurt über 120 in den folgenden Jahren 1848 bis 1858 ihre Heimat verließen und nach Amerika auswanderten, wo sie sich bessere Lebensbedingungen erhofften.