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Katzenfurter Verein für Heimatgeschichte e.V.
Chattenstr. 5

Katzenfurt

35630 Ehringshausen
Telefon: +49 6449 6123

Heimatarchiv und Archäologische Sammlung 
im Bürgerhof, Brückenstraße 31 (direkt am Bahnhof Katzenfurt) sind

jeden 3.Sonntag im Monat
von 17 bis 19 Uhr geöffnet
- Eintritt frei -

 

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Bliddche

 

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Besatzung in "Sachsenhausen" 1945

Soldaten der "Allied Expedition Armed Forces" kontrollierten die Katzenfurter Brücke. Gebäude rechts: Elektro-Feye

Wussten Sie schon, dass...

…unmittelbar, nachdem die amerikanischen Kampftruppen am 27. März 1945 Katzenfurt überrollt hatten, sämtliche Häuser in „Sachsenhausen“, dem auf der rechten Dillseite belegenen Ortsteil von Katzenfurt, von den nachrückenden „Besatzern“ beschlagnahmt wurden?
Die dort wohnende Bevölkerung musste binnen weniger Stunden ihre Wohnungen verlassen. Sie fanden im restlichen Dorf auf der anderen Dillseite bei Verwandten und Freunden notdürftig Unterkunft, bis sie Ende September 1945 wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
In der Zwischenzeit war eine amerikanische Einheit, von Niederlahnstein kommend, hier eingezogen. Die Soldaten führten ein sehr lockeres Leben. Von Niederlahnstein hatten sie Mädchen mitgebracht, mit denen sie sich vergnügten. Auch willige hiesige „Fräuleins“  fanden ihren Weg zu ihnen. Während einige Soldaten tagsüber am Deutschunterricht  im Gast- haus Lotz teilnahmen, jagten die anderen in den umliegenden Wälder nach Wild.

Temporärer Ausweis der Militär-Regierung vom 1. Juni 1945

Auf dem Dreschplatz war eine große mobile Trinkwasser- Aufbereitungsanlage aufgebaut worden, die Tag und Nacht in Betrieb war und streng bewacht wurde. Die Gemeinschafts-küche befand sich in der ehemaligen Gaststätte Lotz (heute Bürgerhof). Im Hause von Eduard Heller (heute Brückenstrasse 16) waren der Stabsarzt und die Offiziere untergebracht. Die Poststelle hatten sie im Hause von Heinrich Löll (heute Brückenstrasse 12) eingerichtet.

Der Bevölkerung gegenüber verhielten sich die meisten Amerikaner freundlich.

Sie erlaubten  den ausgewiesenen Bewohnern das zurück- gelassene Vieh zu versorgen sowie ihre Keller, Waschküchen, Ställe und Scheunen weiter zu nutzen. Die Dillbrücke, die von belgischen Soldaten bewacht wurde, konnte jedoch nur mit einem Passagierschein benutzt werden. 

Auch Jugendliche benötigten einen Passierschein um die Brücke zu benutzen zu können

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